Frisur Arten – Afro-Look

Model: Tia, MUA: Ashley Hursey, Hair: Misha Longford

Ein Hingucker

Der Fußball-Weltmeister von 1974 Paul Breitner sowie der exzentrische Tänzer von Boney M. haben mit ihrer wilden Lockenpracht im Deutschland der 70er Jahre Frisur-Geschichte geschrieben.

Bereits in den 60ern war der Afro Look Ausdruck der Hippiebewegung und folgte damit dem Trend hin zu allem Natürlichen. Prominente Unterstützung und zusätzlich Popularität erfuhr er durch Jimi Hendrix und die Bürgerrechtlerin Angela Davis.

Langes stark gekraustes Haar, das wild nach allen Seiten vom Kopf absteht, bezeichnet man als Afro-Look, kurz auch Afro genannt. Einen ganz natürlichen Afro Look haben vorwiegend Menschen mit afrikanischer Abstammung. Bei ihnen locken sich die Haare auf natürliche Weise, sodass sie es leichter haben, ihre Haare zum Afro zu stylen. Eine Frisur, die immer wieder Eindruck macht und als wahrer Klassiker seit vielen Jahrzehnten immer wieder zu sehen ist. Jüngstes Beispiel ist der 16-jährige Dante, Sohn des neuen New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio. Die top gestylte Afrofrisur ließ selbst US-Präsident Barack Obama nicht unkommentiert, seine habe nie so perfekt ausgesehen.

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Starfriseure – Irene Panse

Studio shot on black of hairdresser's hands cutting red woman hair with professional scissors

Der unbekannte Star

Seit 1969 ist sie selbständig, das gehört zu den wenigen Dingen, die die Duisburgerin von sich preisgibt. Irene Panse gehört zu den zehn besten Friseuren Deutschlands, diesen Titel hat sie mit ihrem Team von PH Friseure im Duisburger Innenhafen, gleich beim Altstadtpark, errungen. Dort kann man sich zu moderaten Preisen stylen lassen und dabei den Ausblick durch die großzügige Glasfront des zweistöckigen Salons erleben. Mit ihren sechs Angestellten erwartet die Starfriseurin in ihrem Salon die berühmten und weniger berühmten Kunden. Exzellenter Service und Kundennähe sind dabei selbstverständlich.

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Frisur Arten – Bubikopf

Beautiful young spa woman with short hair portrait

Der Bubikopf – Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins

Als Anfang des 20. Jahrhunderts die US-amerikanische Tänzerin Irene Castle gemeinsam mit ihrem Ehemann Vernon mit den neuen Gesellschaftstänzen wie Foxtrott oder Tango die Zuschauer begeisterte und internationale Erfolge feierte, sorgte sie auch mit ihrer neuen Frisur für großes Aufsehen. Sie war die Erste, die sich 1915 traute, einen Bubikopf zu tragen.

Die Form des Bubikopfs war vom sogenannten „Knabentyp“ beeinflusst, dem Frauenbild der damaligen Zeit. Er gehörte wie der eng anliegende Topfhut, die Hose und der kurze oder besser knielange Rock zu einem modischen Äußeren, das Jugendlichkeit, Sportlichkeit, aber vor allem die Emanzipation der Frau optisch zum Ausdruck brachte.

Keine Geringeren als die Modeschöpferin und Stilikone Coco Chanel und die dänische Schauspielerin Asta Nielsen in der Hamlet-Verfilmung von 1921 verhalfen der Frisur zu einem Erfolg, der seit den „Goldenen Zwanzigern“ bis heute anhält.

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Shampoo ohne Silikone

Woman washing her hair on white tiles background.

Silikone in Haarpflegeprodukten

Silikonhaltige Pflege- und Stylingprodukte sind nicht ganz unumstritten. Sie belasten die Umwelt und stehen in Verdacht, Allergien auszulösen. Warum werden aber Silikone in Haarpflegeprodukten verwendet?

Silikone legen sich wie ein Film um das einzelne Haar. Vor allem stumpfem, strapaziertem und lockigem Haar wird so neuer Glanz verliehen. Das Haar schimmert wie Seide, ohne dabei fettig zu wirken. In mehr als der Hälfte aller Shampoos und in neun von zehn Spülungen sind Silikone enthalten. Aber auch in anderen sogenannten Repair-Produkten mit haarglättenden Eigenschaften wird auf die Wirkung von Silikonen gesetzt. Die anfangs positiven Effekte zeigen aber auch bald ihre Schattenseiten.

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Frisur Arten – Braids

braided braids brunette at the beauty salon

Braids – ein kleines Stück Menschheitsgeschichte

Bereits in der Antike waren Flechtfrisuren beliebt. Die Kelten sollen sie nach Angaben des römischen Feldherrn Julius Caesar getragen haben, die Männer einiger Indianerstämme wie der Mohave zwirbelten ihre Haare in feste Strähnen und die männlichen Massai färbten ihre Zöpfe ockerfarben. Auch heute gelten sie bei einigen afrikanischen Nomadenvölkern noch als Statussymbol. Geflochtene Haare kamen in der Geschichte der Menschheit also immer wieder vor. Die Techniken konnten variieren, aber fast immer dienten sie als Schmuck oder als Symbol für Männlichkeit. Oft hatten sie einen spirituellen oder religiösen Hintergrund oder waren Ausdruck von Stärke und Wohlstand.

Braids kommt vom englischen „to braid“ und bedeutet „flechten“ und wie der Name schon sagt, sind es viele dünne Flechtzöpfe, die auch synonym für Rastas oder Rastazöpfe verwendet werden.

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Frisur Arten – Bob

Fashion studio photo of stylish lady in hat and sunglasses

Der Bob – ein zeitloser Klassiker

Gwyneth Paltrow trug ihn lang, Nicole Richie angeschrägt, Victoria Beckham ließ ihn im Vereinigten Königreich zum „Pob“ werden, einem Wort-Mix aus Bob und ihrem Spice-Girl-Namen „Posh“, und bei Katie Holmes sah er einfach nur fantastisch aus.

Von wegen brav, der Bob gilt als Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren und ist immer im Trend. Er ist pflegeleicht und zugleich feminin und hat je nach Schnitt- und Färbetechnik ein enormes Variationspotenzial. Der Kreativität des Coiffeurs sind hier keine Grenzen gesetzt.

Bereits in den 1920er Jahren setzte sich der Bob als Trendfrisur durch. In den 60ern erlebte er durch den britischen Friseur und Unternehmer Vidal Sassoon sein erstes Revival und hat bis heute an Popularität keineswegs eingebüßt.

Ob als klassischer Pagenkopf oder langer Bob, ob gewellt oder glatt, der Bob eignet sich für jeden Haartyp. Er zeigt sich alltagstauglich, und je nach Anlass kann er problemlos umgestylt werden.

Die Frauen lieben ihn und Friseure auch – von klassisch elegant bis ultramodern, der Bob lässt einfach keine Wünsche offen.

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Starfriseure – Martina Acht

Hairdresser salon. Woman during haircut

Eleganz und Handwerk

Stilsicherheit und großes handwerkliches Können, beides haben Martina Acht weit nach oben und große Anerkennung ihrer Kollegen gebracht. Nicht nur in Deutschland, auch weltweit wurde die Friseurweltmeisterin mit Preisen geehrt. Auf zahlreichen Events gibt sie regelmäßig Einblicke in ihr Talent.

Angela Merkel wie Markus Schenkenberg gehören zu ihrer prominenten Kundschaft. Abgesehen davon, dass der Termin mit der Bundeskanzlerin zu einem ganz besonderen Highlight in der Karriere von Martina Acht zählt, legt sie selbst keinen allzu großen Wert auf eine Promi-Klientel. So sieht sich die gefragte Friseur-Weltmeisterin auch nicht als Promifriseurin. Ihre Kunden sind ihre Stars – von der älteren Dame bis zum Zwerg im Krabbelalter.

Ihre Spezialität sind feines Haar und Haarverdichtung. Dabei stehen für sie das handwerkliche Können und der unmittelbare Bezug zum Kunden absolut im Vordergrund.

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Starfriseure – Manfred Hohmann

Tools Of A Professional Hairdresser Neatly Stored In A Leather Belt And Pouch Worn Around His Waist In The Hair Salon

Alles, was mir gut tut!

So steht es nicht nur über der „hair szenario – luxury hair lounge“ am Luckenberg in der Fuldaer Altstadt, es ist auch die Philosophie von Manfred Hohmann. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er „hair szenario“, das neben Fulda auch in Hilders und Hühnfeld weitere Standorte hat.

Seit Monaten ist Manfred Hohmann unter den Top-Ten von Deutschlands Promi-Friseuren – und wusste es lange nicht. Erst Kunden haben den umtriebigen und ehrgeizigen Trendsetter darauf aufmerksam gemacht. Ausgezeichnet wurde der Unternehmer aus Osthessen von einer Jury der hairstyle community „friseur-fragen“, die aus einer Expertengruppe aus ganz Deutschland besteht. Preiswürdig war für die Experten Manfred Hohmanns Liebe zum Handwerk ebenso wie seine Liebe zu seinen Kunden. Seine Frisurenkreationen sprechen von technischem Können auf höchstem Niveau. Das Vertrauen zu seinen Mitarbeitern ist ihm dabei genauso wichtig wie das Vertrauen seiner Kunden.

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Starfriseur – Gerhard Meir

Hairdresser combing hair of young girl by hairbrush and hair dryer

Die Philosophie Gerhard Meirs

Gerhard Meir ist ein ruhiger, höflicher Mensch, nur beim Schneiden entwickelt er eine beachtliche Geschwindigkeit.  „Der mit den Scherenhänden“ wird er von Freunden und Kollegen mit Bewunderung genannt. Die wichtigste Fähigkeit eines Friseurs ist aber für ihn, zu erkennen, welche Frisur zu welcher Person passt. Empathie also, die sich auch darin zeigt, dass er dem gern wiederholten Vorurteil, jeder Friseur sei ein halber Psychologe, eine Absage erteilt. Er sieht sich eher als einen guten Zuhörer. Und da ist er wieder, der bescheidene Mann, der eigentlich ein Workaholic ist und schon so manche, auch persönliche Niederlage in seinem Leben bewundernswert gemeistert hat. Er ist wieder Single und will sich nur noch seinem Salon widmen, mit dem er gerade einjähriges Jubiläum gefeiert hat, mit seinen Stammkundinnen an seiner Seite, die ihm all die Jahre die Treue gehalten haben.

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Haare korrekt färben

Dyeing lady's hair

Der richtige Weg zum perfekt gefärbten Haar

Haare färben ist eine kleine Kunst. Bevor wir auf die richtige Technik eingehen, die Dos and Dontʻs beschreiben, gönnen wir uns einen kleinen geschichtlichen Exkurs in die fabelhafte Welt des Haarefärbens. Denn Haare sind schon seit den Zeiten Roms ein Statussymbol. Wer denkt, Colorationen sind eine Laune der Neuzeit, der wird verwundert sein. Dass Haare eine Quelle für Fantasie sind, zeigen uns die wunderbaren Geschichten der Loreley, die Schifffahrer des Rheins mit Haut und Haaren untergehen lies. Aber auch in der Bibel geht es schon früh um die Stärke des Haares: Samson hat schließlich wunderbare, ja gar Superkräfte. Dank seiner Haare. So färben wir uns die Haare schon seit ewigen Zeiten. Die bekannteste und älteste Haarfarbe ist ein Naturprodukt, das gute alte Henna. Aber heutzutage gibt es eine Vielzahl von schöneren Möglichkeiten, die Haarpracht zu veredeln. Der Weg zur richtigen Haarfarbe geht über Farbkarten und viel Know How. Ist das Haar dick oder dünn? Ist schon viel gefärbt worden? Wünscht der Kunde oder die Kundin das erste Mal eine totale Veränderung?

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